Kategorien-Archiv: 2012 Das mechanische Auge

untitled

“‘untitled’ ist ein in Vibration versetzter Raum. Die Arbeit besteht aus eine schwarzen Kiste, die in Gummiseilen eingespannt ist. Das Innere dieser Kiste zeigt die Miniatur eines klar strukturierten Raumes ohne Einrichtung. Es sind vier schwarze Kugeln in dem Raum. Das Modell wird mittels eines Elektroaußenvibrators in eine heftige Vibration versetzt. Die Gummiseile verstärken durch […]

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Row The Net

“Grenzenlose Navigation. Die physisch anstrengende Tätigkeit des Ruderns als Verbindungsglied zwischen realer und virtueller Welt. Das Internet als Beschäftigung rund um die Uhr, ohne vertiefte Auseinandersetzung mit einzelner Information. Das Event, das sich selbst von einem Höhepunkt zum nächsten „schleudert“. Das Rudergerät unterbindet das Verweilen bei einer Information, die eigene Bewegung treibt weiter, gewollt oder […]

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100100 Views of Mount Fuji

  “Die Arbeit »100100 Views of Mount Fuji« greift auf im Internet verfügbare Webcambilder zurück. Von 2008 bis 2010 archivierte ich die Bilddaten einer Kamera, die alle drei Minuten ein Livebild des Berges Fuji überträgt. Bewusst suche ich Bezüge der digitalen Bilder zu japanischen Holzschnittarbeiten des 19. Jahrhunderts, inbesondere den Werken von Hokusai, der sich […]

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aus der STERNENSPRACHE

Velimir Chlebnikov   aus der STERNENSPRACHE An den Erdball WE der Wolken, WA der Sterne der Nachtwelle, WE der Menschen rund um eine Achse, WE der Zweige um den Baum, WE des Windes und der Welle, WE der Haare eines Mädchens, und LA der Erde an die Wiese des Himmels. Mit dem Blütenblatt der Erdensonnenblume, […]

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Die ersten Gedanken

Der nachgestellte Sprung von der “Grotte” in den 1930er Jahren. (Quelle: Österreichisches Filmmuseum) 1918. Mein Sprung von der Spitze einer künstlichen Grotte in der Kleinen Gnesdnikowski-Gasse Nr. 7. Aufnahmen durch maximale Drehung der Kamerakurbel. Auf der Leinwand erkenne ich mein Gesicht nicht. Auf dem Gesicht sind die Gedanken offengelegt. Ich sehe sowohl Unentschlossenheit und Zögern […]

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Wie es begann

Ich begann früh. Ich schrieb phantastische Romane, kleine Skizzen, Epigramme und satirische Gedichte. Daraus entstand die Begeisterung für die Montage stenographischer Aufzeichnungen und Tonaufnahmen; besonderes Interesse an den Möglichkeiten, authentische Klänge aufzuzeichnen; Versuche, durch Worte und Buchstaben das Rauschen eines Wasserfalles, die Geräusche eines Sägewerkes aufzunehmen; musikalisch-thematische Wortmontagen (“Laboratorium des Gehörs”). Dann, im Frühjahr 1918, […]

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